Kontakt: Verein «Roger Federer Arena jetzt!», Steinentorstrasse 13, CH - 4051 Basel, Kontakt

Deshalb braucht es diese Initiative

Am 6. September 2012 deponierte der damalige Landrat Hans Furer ein Postulat (Roger Federer Arena statt St. Jakobs Halle) im Landrat und die Grossrätin Martina Bernasconi am 12. September 2012 im Grossen Rat. Sie forderten, die St. Jakobs Halle in Roger Federer Arena umzubenennen. Das Anliegen scheiterte in beiden Parlamenten. Ein weiterer Versuch von Martina Bernasconi am 7. Februar 2018 – nachdem Roger Federer das Australien Open erneut gewonnen hatte brachte keinen Meinungsumschwung. Im Februar 2017 forderte auch der sechsfache Oscarpreisträger Arthur Cohn die Umbenennung der Halle.

Verein «Roger Federer Arena jetzt!» will Volksinitiative

Da in der Schweiz die Mühlen oft etwas lange malen, haben die Initianten beschlossen – jetzt ergänzt durch namhafte Persönlichkeiten aus Basel-Stadt und Basel-Landschaft – dazu eine Volksinitiative Basel zu lancieren. Der Verein «Roger Federer Arena jetzt!» ist überzeugt, dass die Basler Bevölkerung die Umbenennung der Halle will – zu Ehren ihres grössten und besten Sportlers, den die Region je hatte und einer der bedeutendsten Weltsportler.

 

Die Initianten haben sorgfältig die Chancen und Risiken abgewogen. Wie viele Sportler sind trotz ihres Rufs persönlich tief gefallen? Wie viele Sportler haben ihren Ruf selber zerstört? Die Initianten sehen in Roger Federer eine gefestigte, gradlinige und empathische Persönlichkeit, die es erlaubt, die St. Jakobs Halle mit seinem Namen umzubenennen. Roger Federer ist ein Sympathieträger. Er ist mehrmals zum fairsten Spieler der ATP gewählt worden, er war mehrmals Weltsportler des Jahres, er war Schweizer des Jahres und hat viele weitere Ehrungen erhalten. Auch mit der Roger Federer Foundation hat er bewiesen, dass er sich um unsere Mitmenschen aktiv kümmert und es ihm ein Anliegen ist dank seinem Wohlstand auch andere teilhaben zu lassen.

 

Roger Federer Arena ist würdiger als ein Ehrendoktor in Medizin

2017 erhielt Roger Federer den Ehrendoktor der Universität Basel für Medizin. Damit wurde das Bedürfnis in Basel ausgedrückt, den wohl berühmtesten und erfolgreichsten Basler (neben Arthur Cohn und den Architekten Herzog & de Meuron) zu ehren. Aber ehrlich: Diese Ehrung war zwar schön, aber nicht die richtige. In der St. Jakobs Halle war Roger Federer einst Ballbub. Sein Ehrgeiz wurde angestachelt und später gewann er dieses Turnier neun Mal. Die St. Jakobs Halle ist der Ort, der für Roger Federers Kariere ein Eckpunkt war und sie liegt auf dem Territorium seiner Jugendjahre, nämlich Münchenstein. Eine Ehrung mittels Umbenennung der Halle ist genau das richtige.

 

Ampeln stehen auf Grün

Abklärungen der Initianten haben ergeben, dass sowohl die verantwortlichen Veranstalter der Swiss Indoors wie auch die Verwaltung der St. Jakobs Halle selber keinen Nachteil in einer Umbenennung sehen. Ob sie den Schritt auch begrüssen, liessen sie bewusst offen. Der Regierungsrat hat sich im Grossen Rat 2018 dahingehend geäussert, dass er befürchtet, Roger Federer könnte für seine «Marke» Geld bei der Umbenennung fordern. Das wurde von seinen Vertretern klar verneint. Roger Federer selbst äusserte sich zur Umbenennung der Halle nicht, aber es wurde den Initianten mitgeteilt, dass er nicht dagegen wäre. Und es ist klar, dass er sich an dieser Initiative nicht aktiv beteiligt (wer würde sich schon äussern, wenn es um einen selber geht?).

 

Initiative und Petition

Die Initianten planen einerseits, in kurzer Zeit die notwendigen Unterschriften zusammenzubekommen und andererseits eine Petition zu lancieren, die alle, welche von Roger Federers Tennis begeistert sind, weltweit unterschreiben können. Dazu wird es eine Website geben und für den Abstimmungskampf auch ein Crowdfunding.

 

Initianten freuen sich auf Abstimmung

Die Initianten freuen sich über die Abstimmung und sind überzeugt, dass es in diesem speziellen Fall nicht nötig sein wird, für die Umbenennung der Halle zuerst tot zu sein, wie dies in der Schweiz üblich ist. Ein Platz, eine Strasse werden hierzulande nur dann nach jemandem benannt, wenn dieser verstorben ist. Immerhin hat die Stadt Biel jetzt eine Ausnahme vorgenommen, und eine Strasse nach Roger Federer benannt. Auch in Halle (Deutschland) , wo Roger Federer das Rasenturnier neun Mal gewann, gibt es eine Roger Federer Allee. Niemand auf der Welt stört sich an der «Rod Laver Arena in Melbourne und auch andere Stadien (Arthur Ashe Stadion, New York, Ken Rosewall Arena, Sydney) sind nach Tennisgrössen benannt. Die Initianten sind überzeugt, dass die Umbenennung der Halle für das Bewusstsein der Basler Bevölkerung, für den Tourismus und für den Tennissport positive Auswirkungen haben wird und selbst für andere Nutzungen der St. Jakobs Halle wird es keine Nachteile geben.

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